Als die Römer um Christi Geburt Germanien besetzten, berichteten sie von 23 Inseln, unter denen eine große namens "Burchana" oder "Byrchanis" sei.
Erstmals namentlich erwähnt wurde Borkum 1227. Damals hatte sich bei "Borkna" eine Kreuzfahrerflotte gesammelt. Im Jahre 1398 erhielt der Sohn eines Häuptlings vom ostfriesischen Festland "Borkyn" (friesischer Name für Borkum) als Lehen übertragen. Die Insulaner lebten damals vom Fischfang, der Jagd und der Bergung von Strandgut. Im 14. Jahrhundert soll die erste Backsteinkirche gebaut worden sein, deren Turm 1576 von Emder Kaufleuten erhöht wurde, um als Seezeichen die Einfahrt zur Ems zu sichern (Alter Leuchtturm).